WEG

Wohnungseigentumsgesetz

Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht

Vom 15.3.1951

Zuletzt geändert am 5.12.2014

I. Teil
Wohnungseigentum
§ 1Begriffsbestimmungen
1. Abschnitt
Begründung des Wohnungseigentums
§ 2Arten der Begründung § 3Vertragliche Einräumung von Sondereigentum § 4Formvorschriften § 5Gegenstand und Inhalt des Sondereigentums § 6Unselbständigkeit des Sondereigentums § 7Grundbuchvorschriften § 8Teilung durch den Eigentümer § 9Schließung der Wohnungsgrundbücher
2. Abschnitt
Gemeinschaft der Wohnungseigentümer
§ 10Allgemeine Grundsätze § 11Unauflöslichkeit der Gemeinschaft § 12Veräußerungsbeschränkung § 13Rechte des Wohnungseigentümers § 14Pflichten des Wohnungseigentümers § 15Gebrauchsregelung § 16Nutzungen, Lasten und Kosten § 17Anteil bei Aufhebung der Gemeinschaft § 18Entziehung des Wohnungseigentums § 19Wirkung des Urteils
3. Abschnitt
Verwaltung
§ 20Gliederung der Verwaltung § 21Verwaltung durch die Wohnungseigentümer § 22Besondere Aufwendungen, Wiederaufbau § 23Wohnungseigentümerversammlung § 24Einberufung, Vorsitz, Niederschrift § 25Mehrheitsbeschluß § 26Bestellung und Abberufung des Verwalters § 27Aufgaben und Befugnisse des Verwalters § 28Wirtschaftsplan, Rechnungslegung § 29Verwaltungsbeirat
4. Abschnitt
Wohnungserbbaurecht
§ 30
II. Teil
Dauerwohnrecht
§ 31Begriffsbestimmungen § 32Voraussetzungen der Eintragung § 33Inhalt des Dauerwohnrechts § 34Ansprüche des Eigentümers und der Dauerwohnberechtigten § 35Veräußerungsbeschränkung § 36Heimfallanspruch § 37Vermietung § 38Eintritt in das Rechtsverhältnis § 39Zwangsversteigerung § 40Haftung des Entgelts § 41Besondere Vorschriften für langfristige Dauerwohnrechte § 42Belastung eines Erbbaurechts
III. Teil
Verfahrensvorschriften
§ 43Zuständigkeit § 44Bezeichnung der Wohnungseigentümer in der Klageschrift § 45Zustellung § 46Anfechtungsklage § 47Prozessverbindung § 48Beiladung, Wirkung des Urteils § 49Kostenentscheidung § 50Kostenerstattung §§ 51–58(weggefallen)
IV. Teil
Ergänzende Bestimmungen
§§ 59–60(weggefallen) § 61 § 62Übergangsvorschrift § 63Überleitung bestehender Rechtsverhältnisse § 64Inkrafttreten

§ 48

Beiladung, Wirkung des Urteils

(1) 1Richtet sich die Klage eines Wohnungseigentümers, der in einem Rechtsstreit gemäß § 43 Nr. 1 oder Nr. 3 einen ihm allein zustehenden Anspruch geltend macht, nur gegen einen oder einzelne Wohnungseigentümer oder nur gegen den Verwalter, so sind die übrigen Wohnungseigentümer beizuladen, es sei denn, dass ihre rechtlichen Interessen erkennbar nicht betroffen sind. 2Soweit in einem Rechtsstreit gemäß § 43 Nr. 3 oder Nr. 4 der Verwalter nicht Partei ist, ist er ebenfalls beizuladen.

(2) 1Die Beiladung erfolgt durch Zustellung der Klageschrift, der die Verfügungen des Vorsitzenden beizufügen sind. 2Die Beigeladenen können der einen oder anderen Partei zu deren Unterstützung beitreten. 3Veräußert ein beigeladener Wohnungseigentümer während des Prozesses sein Wohnungseigentum, ist § 265 Abs. 2 der Zivilprozessordnung entsprechend anzuwenden.

(3) Über die in § 325 der Zivilprozessordnung angeordneten Wirkungen hinaus wirkt das rechtskräftige Urteil auch für und gegen alle beigeladenen Wohnungseigentümer und ihre Rechtsnachfolger sowie den beigeladenen Verwalter.

(4) Wird durch das Urteil eine Anfechtungsklage als unbegründet abgewiesen, so kann auch nicht mehr geltend gemacht werden, der Beschluss sei nichtig.